Lösegeldanschlag entführt österreichische Stadt

NetWalker, ein Malware-Team, startete einen Lösegeld-Angriff auf das österreichische Dorf Weiz. Dieser Angriff betraf das Versorgungssystem und ließ einige der aus den Anwendungen und Gebäudeinspektionen gestohlenen Daten durchsickern.

Nach Angaben der Cyber-Sicherheitsfirma Panda Security gelang es den Hackern, durch Phishing-E-Mails im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise in das öffentliche Netzwerk des Dorfes einzudringen.

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COVID-19 als Köder für den Einsatz der Lösegeldforderung
Der Betreff der E-Mails – „Informationen über das Coronavirus“ – wurde benutzt, um Mitarbeiter der öffentlichen Infrastruktur in Weiz dazu zu bringen, auf bösartige Links zu klicken, die Lösegeldforderungen auslösten.

Panda Security behauptet, der Angriff gehöre zu einer relativ neuen Version einer Lösegeldfamilie, die über Bitcoin Revolution verbreitet wird. Wenn die Infektion erfolgreich ist, breitet sie sich im gesamten Windows-Netzwerk aus, mit dem der infizierte Computer verbunden ist.

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Der Bericht beschreibt, dass Lösegeld-Software Prozesse und Dienste in Windows beendet, Dateien auf allen verfügbaren Datenträgern verschlüsselt und Sicherungen löscht.

Standort mehrerer großer Unternehmen in Österreich
Weiz ist eine Kleinstadt, die als das wirtschaftliche Zentrum der Oststeiermark gilt und nur wenige Kilometer von der Stadt Graz entfernt liegt.

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Es ist auch der Ort, an dem mehrere große Unternehmen, wie der Autohersteller Magna und die Bauunternehmen Strobl Construction und Lieb-Bau-Weiz, ihre Produktionsstätten errichtet haben. Dies kann darauf hindeuten, dass der Angriff nicht zufällig erfolgte, sondern dass er auf ein bestimmtes Ziel gerichtet war.

Die Netwalker Group hat kürzlich mehrere Angriffe gegen den Gesundheitssektor weltweit gestartet.

Cointelegraph en Español berichtete über einen Angriff am 25. März, der gegen Krankenhäuser in Spanien verübt wurde. Dieser Angriff nutzte auch Phishing-E-Mails, um Lösegeld-Software auf bestimmten Systemen zu implementieren.